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Kaum ein anderes Thema beschäftigt die Öffentlichkeit im Zusammenhang mit neuen Technologien so sehr wie deren Akzeptanz. Seltener werden die Auswirkungen auf das Innovationsklima im Ganzen diskutiert. Standen in der Vergangenheit die Kernenergie, die CO2-Abspaltung oder die Grüne Gentechnik im Fokus von Widerständen, wird zunehmend auch der Ausbau der regenerativen Energien tangiert, etwa bei Netzen und Speichern. Gleiches gilt für mobilitätsbezogene Infrastrukturprojekte, zuletzt besonders öffentlichkeitswirksam am Beispiel von „Stuttgart 21“.

Die vorliegende Stellungnahme entstand in Vorbereitung des ersten „Innovationsdialogs zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft“ im September 2010. Sie stellt aber eine eigenständige Veröffentlichung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften dar. Darin werden neben Mustern der gegenwärtigen Akzeptanz-Diskussion Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Dialogs der gesellschaftlichen Gruppen unterbreitet.

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1996. Vgl. , Institute for International Economic Studies, Stockholm University, Seminar Paper, No. 657, S. 30. Vgl. auch im folgenden Calmfors (l998a), S. 30ff. Calmfors (l998a), S. 31. 37 Arbeitsmarktreformen in den Mitgliedsländern der EWU, den Ins, weniger wahrscheinlich als in den Outs (oder Pre-Ins), was dem "folk theorem" widerspricht. 99 Calmfors nennt maßgeblich ein Argument fiir höhere Anreize zu Arbeitsmarktreformen in den EWU-Staaten: Wenn die Mitgliedschaft in der EWU zu stärken Beschäftigungsvariationen fuhren würde, da die nationale Geldpolitik als stabilisierendes Element wegfällt, dann resultiere daraus ein "precautionary motive" 100 für Arbeitsmarktreformen.

Aufgrund der Untersützung aus den Systemen der sozialen Sicherung oder wenn die Regionen der Länder eher von symmetrischen als von asymmetrischen Schocks getroffen werden. Vgl. Eichengreen (1993b), S. 131. " Belke und Gros (1998b), S. 284. Anzumerken ist außerdem, daß die Mobilität der Zuwanderer in die EWU hoch ist. Berücksichtigt man allerdings den geringen Anteil der Zuwanderer an der Gesamtheit der Erwerbspersonen der EWU, kann die Mobilität der Zuwanderer die insgesamt geringe Mobilität des Produktionsfaktors Arbeit nicht signifikant erhöhen.

1997, Lohnpolitik in einer Europäischen Währungsunion, Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialpolitik, Institut der Deutschen Wirtschaft Köln, Nr. 234, S. 23. Besonders kostenstabil waren von 1984 bis 1994 Deutschland, Frankreich, Irland und die Niederlande mit Steigerungsraten der Lohnstückkosten von unter 2% im Jahresdurchschnitt, während Griechenland und Portugal mit zweistelligen Steigerungsraten in dieser Zeit das andere Extrem darstellten. Griechenland und Portugal wiesen trotz oder wegen - ihrer rasanten Lohnstückkostenentwicklung 1994 die geringsten ProKopf-BIP innerhalb der EU auf.

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